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Smart Cloth als Sicherheitssystem
Die finnische Firma Reima hat einen Snowmobilanzug als erstes "Smart Cloth" auf den Markt gebracht. Die intelligente Kleidung aus dem hohen Norden kann keine Gefahren bannen oder vor Risiken schützen, aber sie kann ohne Zutun des Trägers im Notfall für Hilfe sorgen. Der erste Prototyp der Jacke entstand in Kooperation mit Wissenschaftlern von der Universität Tampere. Im Innenfutter der Jacke verbirgt sich jede Menge Kleinelektronik. Die Körperfunktionen des Trägers - wie Herzschlag und Temperatur - werden von eingewebten Sensoren überwacht.
Sinkt die Temperatur im Anzug rapide oder stimmen andere Werte nicht, schlägt das System Alarm. Per GPS lässt sich der Aufenthaltsort genau bestimmen. Ein SOS-Signal ruft automatisch ein Rettungsteam herbei. Die textile Elektronik kann im Notfall lebensrettend sein, denn bei minus dreißig Grad überlebt ein Mensch nur wenige Stunden. Quelle: 27.11.2000, nano online, 3sat
Das SmartShirt erfasst biologische und physikalische Parameter der TrägerIn, wobei dies durch Sensoren erfolgt, die an ein Netz aus eingewebten elektro-optischen Fasern angeschossen sind. Die ermittelten Daten werden durch eine zigarettenschachtelgrosse Prozessoreinheit am unteren Ende des Shirts gespeichert oder per wireless LAN oder Handy an den Sensatex-Server geschickt. Das SmartShirt verwendet das „Wearable Motherboard“, dass an der GeorgiaTech entwickelt worden ist. Mittels der Sensoren können z.B. Körpertemperatur, Herzschlag, Atmung etc. ermittelt werden. Durch das Netz an elektro-optischen Fasern können beliebige Sensoren hinzugefügt werden und ermöglichen so ein großes Einsatzgebiet des SmartShirts (z.B. für Astronauten, chronisch Kranke, altersgeschwächte Personen, Militär etc.) Quelle: Sensatex, Inc.
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