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Für das beidseitige Beschichten der Gewebe kommen grundsätzlich Kunststoffe in Betracht, wie beispielsweise PVC, Kunstkautschuk, Polyäthylen oder PTFE. In der Praxis des Textilen Bauens hat sich aber fast ausschließlich PVC durchgesetzt, nicht zuletzt dank seiner großen Variationsbreite. PVC-Beschichtungsmasse erlaubt eine Vielzahl von chemischen Zusätzen. Dadurch ist gewährleistet, daß das Membranmaterial in seinen wichtigsten Eigenschaften –Dichtigkeit, Lichtdurchlässigkeit, UV-Beständigkeit, Beständigkeit gegen verschiedene Medien sowie Abriebfestigkeit– den einsatzspezifischen Anforderungen genau angepaßt werden kann. Durch die entsprechenden chemischen Zusätze werden beispielsweise folgende Eigenschaften erreicht:
- Fungizid-Ausrüstung gegen Pilz- und Bakterienbefall
- Temperaturbeständigkeit von –35° C bis +70° C
- Antistatik gegen elektrostatische Aufladung
Im Hinblick auf das Anschmutzverhalten aber auch auf die Lebensdauer sind unterschiedliche Oberflächen-Schluss-Lackierungen notwendig. Standardmäßig wird die Acryl-Lackierung angeboten. Quelle: http://www.ceno-tec.de (4.2.2007)
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